musikprojekt

Scheer fl Ein einzigartiges Projekt durften einige Musiker der Stadtkapelle Scheer unterstützen und waren dazu unlängst im Tonstudio Faust bei Jochen Irmler in Scheer. Über sein Projekt informierte bereits das SWR-Fernsehen in seiner Landesschau.

Die Musiker und Komponisten Jochen Irmler und Carl Oesterhelt arbeiten an ihrer neuen Musicollage „Die Gesänge des Maldoror“ im Faust-Tonstudio. Die Gesänge des Maldoror sind eine Reminiszenz an den düster-romantischen Roman von Lautreamont, geschrieben Ende des 19. Jahrhunderts, der schon von den Surrealisten als große Inspirationsquelle geschätzt wurde.

Erst proben, dann aufnehmen

Um ihre neue Musik aus Komposition und Improvisation zu erschaffen, laden Irmler und Oesterhelt verschiedene Musiker wie die Streicher des Modern String Quartets oder die Bläser der Stadtkapelle Scheer ins Studio ein. Nach einigen Proben, bei denen Carl Oesterhelt mit dem Dirigenten der Stadtkapelle Scheer Viktor Schill die Richtung vorgab und erläuterte, auf was es ihm bei diesem Werk ankommt, war die Stadtkapelle bei den Aufnahmen im Tonstudio. Für alle war dies eine besondere und erstmalige Erfahrung.

Es wird eine große Collage aus „klassischer“ und „experimenteller“ Musik mit Textschnipseln und psychodelischer Instrumental-Band-Musik entstehen. Eine Uraufführung dieses Werkes wird es voraussichtlich im Herbst geben. Damit ist die Collage eine Weiterführung der Zusammenarbeit von Irmler und Oesterhelt, die Scheer schon im vergangenen Jahr eine Uraufführung beschert hat.

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